Nach einer wirklich ruhigen Nacht (19.05.23) auf einem Campingplatz in San Luca haben wir uns entschlossen weiter an Küste runterzufahren und bis zu einem wirklich tollen Ort mit einem noch schönerem Strand „Cala Osalla“. Wir waren die ersten am Strand noch keine Spuren von anderen Leuten. Und so hatten wir die Möglichkeit, unsere Spuren zu hinterlassen. Das Wetter war besser als angesagt und so wurde es schnell voller. Nun sollte es in die Berge gehen, ca. 1000 m hoch hat Murphy uns gebracht in das alte Banditennest Orgosolo. Heute kennt man das Dorf nur durch die Malereien und politischen Aussagen. Aber ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Jetzt hieß es, einen Übernachtungsplatz zu finden. Hier sei direkt gesagt, dass es seit Mittag wie aus Eimern regnet. Ich habe einen wirklich tollen Platz gefunden. Direkt am See. Es ging steil eine Sandpiste hinunter. Ich wollte ja nicht auf Trixi hören und passierte es was passieren musste. Bei einem Kaffee merkten wir schnell, wie alles immer schlammiger wurde. Das Wasser kam in einem Bach den Hang hinunter. Wir sind dann geflüchtet und noch einmal 10 km zum nächsten Platz gefahren. Na ja, was soll ich sagen? Er war anders als andere. Schafe, Kühe, Pferde und wir mitten drin. Hatten wir auch noch nicht.